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| Am Dreikönigstag 1956 kamen die Zunftmeister der Narrenzünfte Ostrach, Herbertingen und Altshausen im Gasthaus "Drei König" in Saulgau zusammen. Grund des Treffens war der Zusammenschluss der Zünfte zu einer Narrenbruderschaft. Die drei jungen kleinen Zünfte hatten es schwer, neben den etablierten, die sich in der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte zusammengeschlossen hatten, zu bestehen. Also entschloss man sich, gemeinsam etwas zu unternehmen. An diesem denkwürdigen Tag unterzeichneten die Zunftoberen die Gründungsurkunde der OHA, in der sie verschiedene Verpflichtungen eingingen. | |||
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Das OHA-Treffen selbst beginnt am Sonntag Morgen mit einem Zunftmeisterempfang.
Diese Zunftmeisterempfänge sind berühmt und berüchtigt. In der oberschwäbischen
Fasnetslandschaft sind sie nach Aussage vieler der Höhepunkt schlechthin. Es wird
über Politiker und Zunftmeisterkollegen hergezogen, sodass kein Auge dabei trocken
bleibt. Am Nachmittag findet der große Narrensprung durch die jeweilige Narrenmetropole statt. Nach dem Umzug wird den Narren und Gästen meist die Möglichkeit gegeben, noch einige fröhliche Stunden in der OHA-Stadt zu verbringen. Seit einigen Jahren endet das OHA-Jahr im Sommer. Die Verantwortlichen jeder Zunft werden von der Gastgeberzunft zum sogenannten OHA-Grillfest eingeladen. Die schönen Stunden, die beim OHA-Treffen erlebt wurden, lässt man dort gerne noch einmal Revue passieren. |